oder stark suggestiv auf Leser einzuwirken.
uns unangreifbar zu machen
Haben wir Einblick in das Unterbewusstsein, so können wir unsere Internetbesucher spielend
Selbst viele tausend Seiten reichen nicht aus, um das Unterbewusstsein erschöpfend zu beschreiben.
Deswegen machen wir es uns leicht: Wir beschränken uns nur auf die Besonderheiten des Unterbewusstseins, die uns im Zusammenhang mit zugkräftigen Webtexten interessieren.
Von der Körpersprache - die Sprache unseres Unterbewusstseins - wissen wir, dass wir Menschen in Sekundenbruchteilen beurteilen können: Ist uns ein Mensch sympathisch oder unsympathisch. Können wir dem Anderen Vertrauen schenken oder bringen wir ihm Misstrauen entgegen.
In weniger als einer Sekunde haben wir ein Urteil über den Anderen gefällt. Sehr wahrscheinlich werden wir unsere Empfindungen verstandesmäßig nicht begründen können. Dennoch: Das Urteil unseres Unterbewusstseins wiegt weit schwerer als jede rationale Beurteilung.
Ähnlich wird es uns beim Lesen eines Artikels, eines Buches oder beim Studium einer Internetseite ergehen.
Auch hier können wir es oft nicht rational begründen, warum uns ein bestimmter Text gefällt oder abstößt, warum uns ein Text beeindruckt oder langweilt, oder warum ein Text interessant und spannend zu lesen ist.
Sind es bei der Körpersprache Gestik, Mimik, Körperhaltung und Stimmlage, die ein unbewusstes Urteil auslösen, so sind es beim Text Satzstellung und Wortgebrauch.
Wird unbedacht getextet, so erhält der geschulter Leser Einblick in das Seelenleben des Autors. Vergleichbar mit der Körpersprache: Auch hier zeigt Gestik, Mimik, Körperhaltung und Stimmlage wie es im Inneren des Anderen aussieht.
Wir merken: Texte sind vielmehr als nur 26 Buchstaben. Texte sind Ausstrahlung, sind Macht oder Ohnmacht, wecken Emotionen, wecken Interesse, erzeugen Spannung oder Langeweile - der Autor hat es in der Hand ...
und insgesamt unbewusst auf sie einwirken.
Was geht beim Lesen in uns vor?
Indem wir lesen, kommt auf unser Unterbewusstsein jede Menge Arbeit zu: Aus Buchstaben muss es in Millisekunden Worte und Begriffe formen.
Denken wir an unsere Schulzeit: Wie mühselig und zeitaufwendig war es anfangs, in einzelnen Buchstaben ein Wort zu erkennen. Und heute: Durch jahrelanges Training sind in Sekundenbruchteilen aus Buchstaben Worte geworden.
Und noch mehr Arbeit für unser Unterbewusstsein: Ständig verknüpft es im Hintergrund den gelesenen Text mit Erinnerungen, Phantasien, Vorstellungen und lässt dadurch Bilder vor unserem inneren Auge ablaufen.
Lesen wir beispielsweise etwas über alte Burgen und Schlösser, so kommt ein - je nachdem welche Erinnerungen wir verknüpfen - Gruselgefühl auf, weil wir unwillkürlich an spukende Schlossherren denken. Diese Verknüpfung wird Assoziation genannt.
Und weiter: Diese Assoziationen werden unbewusst den jeweiligen Bedürfnissen gegenübergestellt. Dadurch wird Verhalten und Handeln des Lesers beeinflusst.
So werden durch Texte Bedürfnisse geweckt. Der beeindruckte Leser ist dadurch unwillkürlich motiviert, diese Bedürfnisse zu befriedigen.
Schlussfolgerung und Textrezeptur
Da wir jetzt die Zusammenhänge kennen, ist klar, wie wir auf unsere Webleser einwirken können:
Assoziationen rufen wir über bestimmte
- Worte,
- Wortvermeidungen und
- Wortstellungen
hervor.
Beim Webtext wollen wir damit in erster Linie unsere Leser
Über Anregungen von Assoziationen
- verstärken und
- beeinflussen
wir die Bedürfnisse der Leser.Die Vorgehensweise finden wir in der Trickkiste
Beschäftigen wir uns professionell mit dem Thema, werden wir feststellen, dass uns eine gezielte Textgestaltung weitere ungeahnte Möglichkeiten an die Hand gibt: So beispielsweise
steuert uns unwillkürlich und besiegt den Verstand